Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

St.Barbara - Christ König - St.Engelbert - St.Mariae Rosenkranz - Sv.Leopold

FIRMUNG 2021

Anders als du denkst
 
 
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9.6.2021-18.30 Uhr
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Liveübertragungen

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* * Nachricht aus dem Krisenstab der Pfarrei St. Barbara vom 9. Juni 2021 * *

 

Liebe Pfarreimitglieder, liebe Freundinnen und Freunde,

das Land NRW hat am 9. Juni amtlich festgestellt, dass Mülheim an der Ruhr stabil unter der 35er Inzidenzmarke liegt und somit die Inzidenzstufe 1 am 11. Juni 2021 in Kraft tritt. Daher hat unser Krisenstab heute folgendes beschlossen:

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Ihr Lieben,

das Fronleichnamsfest haben wir gefeiert – mit großem Ernst, viel Freude und Beteiligung. Nach Fronleichnam beginnt die wegen notwendiger Vertretungen in unserem Metier immer weit gespreizte Urlaubssaison. Damit ist auch in den Ferienzeiten das Sonntags-Gottesdienstangebot in der Pfarrei gesichert. Jede Gemeinde wird in der Urlaubszeit auch an jeweils einem Sonntag ihren Sonntagsgottesdienst als WortGottesFeier mit Kommunionspendung feiern. Vorstehen werden diesen Feiern Gottesdienstleiter:innen aus dem ehrenamtlichen bzw. hauptberuflichen Kreis der dafür Qualifizierten und Beauftragten. Die Art des Gottesdienstes wird in den Gottesdienstplänen deutlich so gekennzeichnet.

Wohin geht die pastorale Reise in unserem Bistum? Einige Gedanken dazu sind im aktuellen Gemeindebrief t. Engelbert zu finden, der dieser Rundmail angehängt ist. Es gibt eine Reihe von Gemeinde- / Pfarreileitungsmodellen, mit denen auf Situationen reagiert wird, die durch akuten Priestermangel ausgelöst sind. Eine davon ist die Großpfarrei. St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer war bislang die mit über 35.000 Katholiken die größte in unserem Bistum. Am Fronleichnamstag feierte Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck mit rund 250 Pfarrmitgliedern die Gründung der nächstgrößten, der Pfarrei St. Cosmas und Damian, im Essener Norden und Nordosten. Pfarrer Ingo Mattauch, vorher Pfarrer in St. Josef, GE-Schalke, wird diese Pfarrei leiten. Derweil geht man in Essen-Frintrop andere Wege. Her soll ein:e Pfarrbeauftragte:r, begleitet von einem Moderierenden Priester, die Leitung der Pfarrei übernehmen – wie zuletzt in Altena / Lüdenscheid. Wir sehen, es bleibt spannend in unserer Kirchenlandschaft.

Hochdramatisches ereignete sich jüngst an zwei prominenten Standorten, in Köln und München.

Papst Franziskus will doch mal genauer hinsehen, was da in und um Köln geschieht und wie die kirchliche Lage dort ist: Nächste Woche beginnt dort eine „Apostolische Visitation“. Erzbschof Rainer Maria Kardinal Woelki begrüßte diesen Besuch; gleichwohl bewertete der Chefredakteur von domradion.de diesen päpstlichen Akt als „gelbe Karte“.

Wie eine Bombe schlug heute die Nachricht ein, der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, habe dem Papst seinen Rücktritt angeboten und bäte sehr darum, dass dieser angenommen werden solle. Dass mit einem der profiliertesten, prominentesten deutschen Bischöfe endlich ein Bischof tatsächlich Konsequenzen aus persönlicher und / oder leitungsverantwortlicher, jetzt aber auch endlich institutionell-systemischer Verantwortung zieht, ist bemerkenswert, nötigt Respekt ab und ist beispielgebend. Ich persönlich bedauere den Rücktritt des bemerkenswerten Westfalen auf der bayerischen Kathedra – nicht zuletzt mit dem Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Prof. Thomas Sternberg, er da kommentierte: „Da geht der Falsche.“

Anfang Juli melde ich mich wieder. Ich wünsche Euch und Ihnen einen gesegneten Sonntag, gute Erholung im Urlaub und grüße herzlich,

Michael Clemens, Pastor