Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

St.Barbara - Christ König - St.Engelbert - St.Mariae Rosenkranz - Sv.Leopold

FIRMUNG 2021

Anders als du denkst
 
 
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9.6.2021-18.30 Uhr
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Liveübertragungen

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* *    Nachricht aus dem Krisenstab der Pfarrei St. Barbara 22. April 2021  * *

Auf der Basis der Beratungen im Pastoralteam bzgl. Alternativen zu Präsenzgottesdiensten hat der Krisenstab beschlossen, dass wir in unserer Pfarrei St. Barbara bis auf weiteres keine Gottesdienste in Präsenz feiern werden. Aus der Pfarrkirche werden aber die Vorabendmesse und die Sonntagmesse  per Livestream übertragen am Samstag um 17 Uhr und Sonntag um 11.30 Uhr.

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Ihr Lieben,

anbei findet sich der aktuelle Gemeindebrief St. Engelbert mit einem Schwerpunkt auf PGR-Wahlen und Neufassung der PGR-Satzung sowie das Liturgiepaket des Bistums. Die Neufassung der PGR-Satzung verringert die allgemeine Ver-Ordnung der PGR-Arbeit erheblich und ermöglicht damit, die konkreten Situationen vor Ort besser in diesem Gremium der pastoralen Mitverantwortung abzubilden und kreativ einzubinden. Auch zeitlich, thematisch und lokal begrenztes Engagement ist vorgesehen und willkommen. Der alternative Wahlmodus – ein Wahlbezirk = Pfarrei oder mehrere Wahlbezirke = Gemeinden – wird unseren PGR noch beschäftigen und hoffentlich nicht sein Konfliktpotential entfalten. Wenn ja, werden wir sehen, wozu das gut ist.

Die sog. „dritte Welle“ der SARS-CoV-2-Pandemie sowie die reaktiven Infektionsschutzmaßnahmen, die „Bundes-Notbremse“, bringt die Republik zum Ächzen und Stöhnen. Es ist nicht nur der generelle Überdruss an den das gesellschaftliche Leben lähmenden Maßnahmen; es kommt hinzu das bohrende Fragen, wer oder was verhindert, dass die Maßnahmen endlich nachhaltig greifen. Die lokalen Medien in unserer Stadt haben Transparenz darüber erzwungen, wie die Fallzahlen über die einzelnen Stadtbezirken verteilt sind. Das Ergebnis hat Insider und Nachdenkende nicht überrascht. Als der städtische Krisenstabsleiter, Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort, es allerdings in Worte gefasst hat, brach ein Shitstorm los. Völlig unbegründet, wenn man Herrn Steinfort im O-Ton liest. Völlig sachlich stellt er den Fallzahlen die Zahlen der Bevölkerung gegenüber. Und, das sei klar gesagt, es geht nicht darum, den „Schwarzen Peter“ zu verteilen. Aber wir kommen nicht darum herum, endlich einzugestehen, dass Integration einfach kein Erfolgsmodell in unserer Gesellschaft ist und dass sich das mit bestimmten Ethnien in Verbindung bringen lässt. Wenn offizielle Verlautbarungen nicht interessieren, wer keine lokalen Zeitungen oder Rundfunkt liest / hört, wer der deutschen Sprache nicht mächtig geworden ist, nimmt einfach nicht teil am Alltagsleben in Mülheim, sondern lebt in einer Parallelgesellschaft. Und dazu oft in einer, die sich auf Grund dessen ihre eigenen Regeln gibt. Und es gibt neben sprachlichen Barrieren, prekären oder kulturbedingt auf engerem Raum behausten großen häuslichen Gemeinschaften auch die kulturell / religiös parallel angelegte eigene Welt. Neben bekennende „Querdenker“ treten hier – aus welchen Gründen auch immer - „Querlebende“.  Die Einlassungen des Integrationsrates machen es sich zu leicht, den Boten [Dr. Steinfort] zu inkriminieren, der nur Fakten benannt hat, aber z. B. eigene Nachlässigkeiten hintanzustellen. Ja, trotz aller Flüchtlingshilfe hakt es – schon seit Generationen – mit der Integration, aber wir dürfen von allen Seiten nicht nachlassen, daran weiterzuarbeiten. Das ist und bleibt für beide Seiten eine für die Zukunft gemeinsamen Lebens unverzichtbare, harte Aufgabe.

Einen gesegneten Sonntag und hoffentlich einen spürbareren Frühling hinein in den Mai sowie herzliche Grüße

Michael Clemens, Pastor