Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

St.Barbara - Christ König - St.Engelbert - St.Mariae Rosenkranz - Sv.Leopold

 

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Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung

preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.

 

Das Evangelium Tag für Tag  / Tagesliturgie


 

* * Nachricht aus dem Krisenstab der Pfarrei St. Barbara vom 9. Juni 2021 * *

 

Liebe Pfarreimitglieder, liebe Freundinnen und Freunde,

das Land NRW hat am 9. Juni amtlich festgestellt, dass Mülheim an der Ruhr stabil unter der 35er Inzidenzmarke liegt und somit die Inzidenzstufe 1 am 11. Juni 2021 in Kraft tritt. Daher hat unser Krisenstab heute folgendes beschlossen:

zum Weiterlesen klicken Sie bitte hier! 
 

Böckmann.jpgLiebe Mitchristinnen und  Mitchristen in der Pfarrei St. Barbara,

„frohe Pfingsten“ ist ein auch über den Binnenraum von Kirche in diesen Tagen üblicher Wunsch und Gruß – selbst beim Einkaufen oder der Begrüßung auf der Straße ist er manchmal zu hören.

Das gefällt mir gut und freut mich, denn ich finde, genau darum geht es beim christlichen Pfingstfest: Fenster und Türen zu öffnen und die  Botschaft unseres Glaubens nach außen, in unsere ganz konkrete und alltägliche Lebenswelt zu tragen. So jedenfalls verstehe ich den Pfingstbericht in der Apostelgeschichte, wenn die Jüngerinnen und Jünger Jesu  „in anderen Sprachen …reden, wie es der  Geist ihnen eingibt“ und jeder sie in seiner Muttersprache hören kann (vgl. Apg 2,1-11).

Mit dem Pfingstfest, das den Osterkreis ins Jahr hinein öffnet, beginnen wir in allen katholischen Kirchen unserer Stadt Mülheim wieder öffentliche Gottesdienste zu feiern. Mir fällt ein  Stein vom Herzen, dass dies endlich wieder möglich ist! Die liturgisch so wichtige und kostbare Zeit seit Palmsonntag konnten wir immer nur digital und im privaten Gebet als Pfarrei und Gemeinden verbunden sein; nun können wir mit aller gebotenen Vorsicht und Sorgfalt, die uns die Corona-Pandemie abverlangt, wieder in unseren Kirchen gemeinsam das Wort Gottes hören und die Sakramente feiern.

 

Auch im Namen des Pastoralteams möchte ich allen danken, die dies möglich machen. Es sind so viele, die im Krisenstab, im Pfarrgemeinderat, den Gemeinderäten und unserem Kirchenvorstand, im Ordnerdienst und sonstwo in den zurückliegenden Monaten dafür gesorgt haben, dass wir irgendwie in Verbindung bleiben konnten und die notwendigen Dinge geregelt wurden.

Was uns wohl am meisten fehlt, ist die persönliche Begegnung und wirklich erlebbare Gemeinschaft. Bis es hier wieder zu einer völlig entspannten Praxis kommt, wird noch einige Zeit vergehen. Wann das sein wird, kann niemand sagen. Wir werden auch in den nächsten Wochen und Monaten viele Regeln einhalten und Vorsichtsmaßnahmen ergreifen müssen. Die sogenannten ‚AHA-Regeln‘ gelten natürlich auch weiterhin und etwa die Masken werden wir noch eine Weile ertragen. Aber die Entwicklung der Inzidenz-Zahlen in unserer Stadt und die immer größer werdende Anzahl der geimpften Menschen schenken doch Grund zur Hoffnung.

Unser Angebot von öffentlichen Gottesdiensten soll ermutigen, in verantwortungsvoller und sorgfältiger Weise das Netz des geistlichen Lebens und gemeinsamen Gebetes zu stärken.

Die ersten Jüngerinnen und Jünger haben darin die Kraft und Be-Geist-erung gefunden, um die Botschaft von Tod und Auferstehung Jesu Christi in alle Lebensbereiche zu tragen.
Vielleicht spüren wir besonders in dieser Corona-Zeit, wie tief diese Sehnsucht auch in uns ist!
Ausgehend und beginnend mit den Gottesdiensten werden wir dann hoffentlich in der zweiten Jahreshälfte auch die eine oder andere Aktivität unseres Gemeindelebens wieder vorsichtig und maßvoll planen können. Es liegen etwa im November mit den Wahlen zum Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand schon wieder wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vor uns.
Dazu gibt es in so viele andere Bereichen und Ebenen der Pfarrei Pläne, Vorhaben, Ideen…
Ich bin zuversichtlich, dass wir quasi ‚die Kurve kriegen‘, denn manchmal könnte man mit den Erfahrungen der letzten Monate entmutigt sein. Immer wieder hat uns Corona vieles aus den Händen genommen,  wurden wir verunsichert und enttäuscht.
Dagegen steht die Verheißung und die Sehnsucht von Pfingsten.
In der Pfingstsequenz heißt es:

Komm herab, o Heilger Geist, der die finster Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt, komm , der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.

Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nicht bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.

Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja!

 

In diesem Sinne und Geiste ganz zuversichtlich und herzlich: Frohe Pfingsten!

Ihr/Euer

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Christian Böckmann, Pfr.