DSCI6183Einmal im Jahr verbringen die Kommunionkinder in einer Jugendherberge ein Wochenende zusammen.
Diesmal waren wir in Duisburg im Landschaftspark Nord.
Mit Geschichten, Spielen, Liedern und einem langen Spaziergang bereiten sich die Kinder auf ihre erste Beichte vor.
 
Gottes Gebote sind wie eine Schutzmauer. Die Kinder setzen sich mit Fragen auseinander: Wie kann ich Vater und Mutter ehren? Was muss ich tun, um den Sonntag zu heiligen? Warum darf ich mir von Gott kein Bild machen?
 
Die Scherbengeschichte hat es in sich. Kathi hört nicht auf ihren Vater,
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als sie in der Wohnung spielt.Aus Unachtsamkeit geht die Lieblingsvase der Mutter kaputt. Ob man sie wohl wieder zusammensetzen kann? Fast hätte es geklappt.
 
Mit einem Stift, einem Fetzen Papier und einem Stein ausgerüstet beginnt der Spaziergang und die Gewissenserforschung. Bis zur Beichte müssen die Kinder den schweren Stein mit sich tragen. Er symbolisiert die "schlechten Taten", weil sie wie ein Balast sind.
Spielen, rutschen und klettern ist nun ganz schön anstrengend. "Boah, ist der Stein nervig", bemerkt ein Kind kurz vor der Beichte. Gut, dass es den Stein und alles, was einen belastet beim Priester in der Beichte lassen kann. Danach kann endlich ausgelassen getobt werden.