Als ehemaliger Pfarrer der Barbaragemeinde möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich denen danken, die das Gedenken an den Seligen in würdiger Weise fortsetzen. Insbesondere der Gemeinde, dem Gemeinderat und meinen Nachfolgern im geistlichen Amt, Pfarrer Böckmann und Pastor Molitor, der den wunderbaren Gottesdienst leitete im Nikolaus-Groß-Gewand. Vielen Dank auch für seine persönliche Predigt. Dank den zahlreichen Gästen, die sich zum Gottesdienst und Empfang eingefunden haben. Dank auch an Martin Auge für die fantastische Fotoshow. (Bild anklicken!)
 
Mucksmäuschenstill war es im mit über 150 Leuten voll besetzten Pfarrsaal als die Gäste von der Notfallseelsorge über ihre Tätigkeit berichteten und in faszinierender Weise eine Brücke schlugen zur Nikolaus-Groß-Medaille, mit der sie zu Beginn des Kirchenjahres ausgezeichnet wurden. Mucksmäuschenstill war es, als der Stadtdechant in einer überaus engagierten Rede mahnte, heute die Stimme von Nikolaus Groß zu sein und für die christlichen Werte offen mit Überzeugung einzutreten.
 
Festlich war der Saal hergerichtet mit vom Gemeinderat wunderbar zusammengestellten Imbissplatten auf den Tischen. Dank für die gesamte Organisation und die damit verbundene logistische Meisterleistung dieses Gremiums.
 
Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Gäste die von der Gemeinderatsvorsitzenden und Moderatorin Frau Ripholz vorgetragenen Perspektiven für das Nikolaus-Groß-Musical und die Verleihung der Nikolaus-Groß-Medaille. Viele würden sich freuen, wenn das Musical im zwanzigsten Jahr der Seligsprechung, also 2021, wieder aufgeführt würde. In welchem Rahmen die Medaille in Zukunft verliehen wird, muss noch beraten werden, da es durch den ökumenischen Jahresempfang zu Beginn des Kirchenjahres keine eigene, an Nikolaus Groß angebundene Veranstaltung auf Stadtebene an seinem Gedenktag im Januar mehr gibt. Die Gemeinde wäre - so Frau Ripholz - bereit, ihren Jahresempfang, der immer dem Gedenken an den Seligen Nikolaus Groß gewidmet ist, zur Verfügung zu stellen, so wie es 2009 bis 2016 war. Der Katholikenrat wird darüber nachdenken.
 
Viele wissen um meine Nähe zu Nikolaus Groß, meine Freundschaft mit dem im vergangenen Jahr verstorbenen Bernhard Groß, seinem jüngsten Sohn und die vielen Jahre mit einer Gemeinde, die sich seinem Gedenken so intensiv gewidmet hat. Da musste ich schon schlucken, als in der Messe und beim Empfang "unsere Lieder" erklangen. Den Musikern und Sängerinnen und Sängern auch ein herzliches Dankeschön.
 
Ich gestehe: Der Tag hat mich sehr berührt.
 
Manfred v.Schwartzenberg