Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

St.Barbara - Christ König - St.Engelbert - St.Mariae Rosenkranz - Sv.Leopold

Virgin - das neue Musical

MariaKopfklein

Mamfe Charity

Mamfe
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Eigentlich wollte ich mein Ortsjubiläum (25. Oktoiber 2017) gar nicht feiern. Aber der Gemeinderat wollte es so. Zunächst konnte ich die Feier durch meine OP verhindern. Jetzt aber wurde das Jubiläum nachgeholt im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde St. Barbara. Trotzdem habe ich mich sehr gefreut und danke den Vielen, die mir Glück und Gottes Segen gewünscht haben und bei dieser Gelegenheit für unseren Kirchenanstrich gespendet haben. Besonders habe ich mich auch gefreut über die Grüße der Gemeinden unserer Pfarrei und die ehemaliger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus meiner Dechantenzeit. Es war ein großartiges Fest. Herzlichen Dank!
Dr. Emons hat das in einem informativen Artikel gut zusammengefasst und Martin Auge wieder eine wunderbare Fotostrecke erstellt. https://photos.app.goo.gl/B2lWukmmlbIHfors2
 
 
Mülheim. Nicht nur der emeritierte Weihbischof Franz Grave und die Gemeinderatsvorsitzende Gabriele Ripholz bedankten sich bei Manfred von Schwartzenberg, der am 14. Januar im überfüllten Pfarrsaal sein 25-jähriges Dienstjubiläum in Sankt Barbara feiern konnte. Grave, der selbst als Seelsorger in St. Mariae Geburt mitarbeitet, lobte nicht nur den Jubilar, sondern auch seine Gemeinde "für ihre starke Präsenz und ihre zeitgemäße Glaubenverkündigung, die beispielhaft" sei. Grave, vormals Vorsitzender des katholischen Lateinamerika-Hilfswerkes Adveniat, schenkte von Schwartzenberg eine Stola und ein Altartuch, das Frauen aus Guatemala gestickt haben, deren Männer ermordet wurden. Der Gemeinderat bedankte sich mit einer großzügigen Gabe für den Neuanstrich und die Malerarbeiten in der Barbarakirche. Außerdem stellte der Gemeinderat eine neue Broschüre vor, die kindgerecht die Geschichte der heiligen Barbara erzählt.In seiner Dankesrede sagte Manfred: "Ich habe vor 25 Jahren unter Schmerzen meine damalige Aufgabe als Militärseelsorger bei der Bundeswehr und beim Bundesverteidigungsministerium verlassen. Damals wäre ich lieber Wehrbereichdekan als Pfarrer von Sankt Barbara geworden. Denn als Wehbereichsdekan verdient man mehr, hat einen Dienstwagen und einen Fahrer. Und Ostern und Weihnachten hat man dienstfrei. Doch schon nach einem Jahr in Dümpten habe ich gesagt: 'Gott sei Dank bin ich Pfarrer in Sankt Barbara geworden!' Denn hier darf ich in einer durch und durch aktiven Gemeinde arbeiten. Die Kreativität der Gemeinde und die positive Resonanz ihrer Menschen auf meine seelsorgerische Tätigkeit haben mir immer wieder neue Kraftreserven gegeben. Und nicht nur unsere Musicals, in die mich einbringen durfte, haben mir gezeigt, dass es gut für mich war, als junger Mann Theologie statt Theaterwissenschaften studiert zu haben.
 
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"Text und Foto: Thomas Emons
Manfred Schwarzenberg, hier mit Franz Grave und Gabriele Ripholz sowie mit der Gemeinderätin Elke Timmer bei seinem Jubiläumsempfang