Die Infoveranstaltung der Stadt am vergangenen Mittwoch in der Hauptschule Borbeckerstraße war beeindruckend gut besucht, die Erläuterungen klar und deutlich und die Atmosphäre der Hilfsbereitschaft der Dümptener Bürger wohltuend und überzeugend, die Fragen waren sachgerecht. Dumme Bemerkungen gab es nicht. 

Die Motivation von Gruppierungen und Einzelpersonen ist auch in unserer Gemeinde sehr hoch: die Caritas, die KFD, die Messdienerschaft, die Tura-Frauen z.B. haben sich bereits gemeldet. Es ist nötig, die Hilfsbereitschaft zunächst im Rahmen der Gemeinde und Pfarrei St. Barbara zu eruieren, zu koordinieren und dann in Abhängigkeit zu den räumlichen und finanziellen Ressourcen zu organisieren. Es stehen zur Verfügung: der Pfarrsaal, das Jugendheim, die Kirche, eine Wohnung, der Bolzplatz, der Gemeindebus und ganz viel guter Wille. Finanzielle Unterstützung können wir vom Bistum Essen erwarten. Der Gemeinderat wird in Kürze zu einer Gemeindeversammlung zum Thema Flüchtlingshilfe einladen.

Vor einigen Tagen hat es bereits einen runden Tisch zum Thema gegeben mit Vertretern der Ortscaritas (Frau Berndsen und Herr Jöres), unserem Jugendheimleiter, dem Gemeinderatsvorstand und Pfarrer v. Schwartzenberg 

zur Zeit wird angedacht:

Bereitstellung einer Wohnung im Anbau des Pfarrheimes

  • „Barbaras Kaffeestübchen“ für Flüchtlinge (und deutsche Gäste wie bisher) regelmäßig vormittags im Pfarrsaal. Das Frühstücksbuffet wird vorbereitet von erfahrenen Gemeindemitgliedern zusammen mit Frauen (und Männern) aus Flüchtlingsfamilien (Einkauf mit unserem Gemeindebus, Saal herrichten - learning by doing). Zeitgleich Kleinkinderbetreuung in unserer Krabbelstube. Diese Veranstaltung auch als Info- bzw. Schaltstelle für Deutschkurse, Behördengänge und Alltagshilfen nutzen in Zusammenarbeit mit der Stadt, Dolmetschern und erfahrenen CBE- und Caritasleuten.
  • Sprachunterricht vormittags im Pfarrsaal
  • Erweiterung des musikalischen Zentrums im Jugendheim nachmittags durch Kurse für Flüchtlingskinder (z.Zt. Gitarre, Flöte, Geige)
  • kulturelle Veranstaltungen (Musik, Konzert, Tanz) in der Kirche. (Ein Versuch, musikalisch begabte und aktive Flüchtlinge ausfindig zu machen und zu einem Konzert zu motivieren.)
  • Zentrale Sammelstelle für Kleidung, Spielzeug, Haushaltswaren etc. alle 14 Tage am Gemeindebus. Dieser fährt die Sachen zum WiM.
  • Persönliche Besuche in den Flüchtlingsunterküften. Hier haben wir erste gute Erfahrungen durch unsere Einladungskampagne zum diesjährigen Sommerfest. Da haben wir in den Häusern Gutscheine für die Getränke- und Imbissstände verteilt und Spielekarten für die Kinder.
  • Kleine Ausflüge mit unserem Gemeindebus.
  • Verzahnung mit der Stadt wegen der juristischen Belange.
  • Verzahnung mit dem Centrum Bürgerschaftliches Engagement wegen Dolmetscher.
  • Vielleicht auch Gottesdienstangebote für christliche Flüchtlinge.
Einladung zum Missio-Truck zu kommen

http://www.pfarreisanktbarbara.de/gemeinden/st-mariae-rosenkranz/st-rosenkranz-nachrichten/195-missio-truck-menschen-auf-der-flucht-weltweit