Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

St.Barbara - Christ König - St.Engelbert - St.Mariae Rosenkranz - Sv.Leopold

Virgin - das neue Musical

MariaKopfklein

 

 Zur Geschichte der Pfarrei St. Barbara

Die katholische Kirchengemeinde Sankt Barbara im Mülheimer Norden wurde im Zuge der Umstrukturierungen des Bistums Essen am 1.12.2006 gegründet.

Sie umfasst die ehemaligen Pfarreien St. Barbara, Christ König, St. Engelbert, St. Mariae Rosenkranz sowie die Kroatische Gemeinde Sv. Leopold an der Kirche St. Albertus Magnus.

Die Kirche Heilig Kreuz wurde Fronleichnam 2007 außer Dienst gestellt und am 1.2.2009 als  „Auferstehungskirche Heilig Kreuz“ mit Urnenbeisetzungsstätte einer neuen Bestimmung übergeben.

 

 

 


Geschichte der ehemaligen Pfarrei St. Barbara 

Zur Entlastung der Pfarrei St.Marien in Mülheim/Ruhr wurde am 04.11.1887 ein Rektor an der Nebenkirche zu Dümpten ernannt, die 1884/87als Notkirche erbaut worden war; am 10.02.1902 errichtete der Erzbischof von Köln mit nachfolgender staatlicher Bestätigung des zuständigen Regierungspräsidenten in Düsseldorf vom 28.09. d. J. in Dümpten eine kanonische Pfarrei unter Abpfarrung von St. Marien in Mülheim/Ruhr und St .Joseph in Styrum, die das ganze Gebiet der am 01.04.1911 in die Stadtgemeinde Mülheim/Ruhr eingemeindeten bürgerlichen Gemeinde Dümpten umfaßte.


Ab 01.07.1935 kam es zu einer abermaligen Neufestsetzung der Pfarrgrenzen zwischen St. Barbara in Mülheim-Dümpten und St. Joseph in Oberhausen-Styrum.
Die Kirche wurde 1943/1944 durch Bomben zerstört. Ab 1946 diente das heutige Pfarrheim als Notkirche. Diese konnte durch die 1953 bis 1955 erbaute Pfarrkirche ersetzt werden, die am 20.03.1955 konsekriert wurde und inzwischen einen am 05.10.1969 konsekrierten neuen Hauptaltar erhielt.

 


Geschichte der ehemaligen Pfarrei Christ König

 

 

Am 02.09.1955 wurde ein Pallottiner zum Vicarius expositus im neuen Pfarrektorat Christus König innerhalb der Pfarrei St. Barbara in Mülheim-Dümpten ernannt; der Erzbischof von Köln errichtete am 01.06.1956 unter Teilung der Pfarreien St. Barbara in Mülheim-Dümpten, St. ]oseph in Mülheim-Heißen und St. Engelbert in Mülheim/Ruhr dort die Rektoratspfarrei Christkönig als selbständige Kirchengemeinde, die Errichtungsurkunde trat am 09.09.1956 mit ihrer Verkündigung in der Mutterkirche St. Barbara in Kraft.

Die Seelsorge in der Rektoratspfarrei versehen seitdem die Pallottiner. deren Kirche am 04.11.1956 konsekriert wurde. 


Geschichte der ehemaligen Pfarrei St. Engelbert

Nachdem St. Marien als Mutterpfarrei von Mülheim/Ruhr vor 1900 schon auf 13.000 Katholiken (ohne die beiden Rektorate Dümpten und Heißen) angewachsen war, entschloß. man sich zur Errichtung eines neuen Seelsorgebezirks im nördlichen Stadtteil. Auf einem von dem Bergbauverein Friedrich-Wilhelm-Hütte geschenkten Grundstück wurde zwischen 1903 und 1906 die Kirche St. Engelbert nach Plänen des Düsseldorfer Architekten Wilhelm Sültenfuß als dreischiffige neugotische Hallenkirche gebaut.
Sie wurde am 04.03.1906 bei Gründung des Rektorates St. Engelbert dem Gottesdienst übergeben und am 03.07.1907 konsekriert. Am 24.08.1907 wurde die neue kanonische Pfarrei St. Engelbert durch den Erzbischof von Köln ab 01.09. d. J. errichtet und aus der Muttergemeinde St. Mariä Geburt in Mülheim/Ruhr abgetrennt; zuletzt wurden ihre Grenzen verändert ab 15.04.1963 durch Umpfarrungen aus St. Barbara in Mülheim-Dümpten und Christkönig in Mülheim/Ruhr.
Die Pfarrkirche wurde nach erlittenen Kriegszerstörungen umgebaut und in ihr am 15.11.1953 ein neuer Hauptaltar konsekriert.

Nach der Pfarreineugründung von St. Barbara für den Mülheimer Norden am 1. XII. 2007 wurde St. Engelbert eine Gemeinde dieser neuen Pfarrei. Die Christen von Hl. Kreuz wurden seelsorglich der Gemeinde St. Engelbert zugeordnet. Die Kirche Hl. Kreuz und die umliegenden Gebäude standen zur Disposition. Die Kirche Hl. Kreuz wurde nach ihrem 40. Kirchweihfest am 28. V. 2007 am darauffolgenden Fronleichnamstag außer Dienst gestellt und findet seit dem 1.2.2009 als Urnenbeisetzungsstätte in der "Auferstehungskirche Heilig Kreuz" eine neue Verwendung. 

  


Mülheim/Ruhr, Heilig Kreuz

 

Innerhalb der Mutterpfarrei St. Engelbert errichtete der Bischof von Essen ab 1. I. 1964 die Expositur Hl. Kreuz in Mülheim/Ruhr ohne eigene Vermögensverwaltung, die er bereits am 4. V. 1964 ab 1. VII. d. J. zur Rektoratspfarrei und selbständigen Kirchengemeinde unter Abpfarrung von St. Engelbert erhob; die neue von Architekt Professor Rudolf Büchner aus Karlsruhe erbaute Kirche wurde am 28. V. 1967 konsekriert.

Nach der Pfarreineugründung von St. Barbara für den Mülheimer Norden am 1. XII. 2007 wurden die Christen von Hl. Kreuz seelsorglich der Gemeinde St. Engelbert zugeordnet.
Die Kirche Hl. Kreuz und die umliegenden Gebäude standen zur Disposition. Die Kirche Hl. Kreuz wurde nach ihrem 40. Kirchweihfest am 28. V. 2007 am darauffolgenden Fronleichnamstag außer Dienst gestellt und findet nach einem Umbau seit dem 1.2.2009 als "Auferstehungskirche Heilig Kreuz" mit Urnenbeisetzungsstätte eine neue Verwendung.  

 


Geschichte der ehemaligen Pfarrei St. Mariae Rosenkranz
 

 

Als die Bevölkerung der 1862 von der Mutterpfarre Mülheim an der Ruhr abgezweigten Filiale (Oberhausen-) Styrum seit 1870 durch die Eröffnung eines Werks der Firma Thyssen besonders stark angewachsen war, wurde noch vor deren erst 1889 erfolgter Pfarrerhebung schon 1885 die Eröffnung einer Notkirche in Oberstyrum notwendig, an der am 04.11.1887 ein eigener Rektor ernannt wurde. Da die Notkirche schon bald zu klein wurde, fand bereits 1892/94 der Bau der jetzigen dreischiffigen Pfarrkirche in neu gotischen Formen statt, die am 23.09.1897 konsekriert wurde. Die Erhebung des Rektoratsbezirkes Oberstyrum zur selbständigen kanonischen Pfarrei unter Abtrennung von der Muttergemeinde St. Joseph in Styrum konnte erst am 21.04.1899 durch den Erzbischof von Köln nach erfolgter staatlicher Anerkennung durch den Regierungspräsidenten in Düsseldorf am 31.03. d. J. erfolgen.  

Oberstyrum gebört seit 1905 zur Stadt Mülheim/Ruhr. Gleichzeitig mit der Errichtung der benachbarten Rektoratspfarrei St. Albertus Magnus erhielt die Pfarrei St. Mariä Rosenkranz in Mülheim-Styrum, mit Wirkung vom 01.04.1955 durch Umpfarrung einen Gebietsteil der Pfarrei St. Joseph in Oberhausen-Styrum; der nach gründlicher Renovierung der Kirche aufgestellte neue Hauptaltar wurde am 04.07.1968 konsekriert.

  


Geschichte der ehemaligen Pfarrei St. Albertus Magnus  

 

Innerhalb der Mutterpfarrei St. Joseph in Mülheim-Styrum wurde auf dem zu Mülheim/Ruhr gehörenden Gebiet dieser Pfarrei am 15.11.1945 ein seelsorgliches Rektorat St. Albertus Magnus in Mülheim-Styrum ohne eigene Vermögensverwaltung errichtet und eine Baracke als Notkirche eingerichtet.
Der Erzbischof von Köln errichtete am 27.12.1954 mit Wirkung vom 01.04.1955 die selbständige Kirchengemeinde und Rektoratspfarrei St. Albertus Magnus in Mülheim-Styrum unter Teilung der Pfarreien St. Joseph in Oberhausen-Styrum und St. Mariä Rosenkranz in Mülheim-Styrum. Nach erfolgter Anerkennung durch den Regierungspräsidenten in Düsseldorf konnte die Neugründung am 09.07.1955 bekannt gegeben werden.
Die Rektoratspfarrei St. Albertus Magnus gehört seit ihrer Gründung zum Dekanat Mülheim, ihre 1956/57 erbaute Kirche wurde bereits am 18.03.1956 konsekriert.

Vor wenigen Jahren kam es zu einer Fusion der Pfarreien St. Mariae Rosenkranz und St. Albertus Magnus. Albertus Magnus wurde zu einer Filialkirche der Pfarrei St. Mariae Rosenkranz. An dieser Kirche wurde eine kroatische muttersprachliche Gemeinde beheimatet, die den Hl. Leopold Mandic als ihren Patron verehrt.

  


Die Jahre 1887 bis 1977 sind entnommen der Geschichte der katholischen Kirche in Mülheim (Ruhr)-Dümpten ST. BARBARA. Dieses Buch wurde anlässlich des 90jährigen Pfarrjubiläums 1977 von Pfarrer Julius Buschmann verfasst und veröffentlicht.  Die Jahre 2004 bis 2013 wurden von Frau Ellen Niggemann  niedergeschrieben.