Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

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Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung

preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.

 

Das Evangelium Tag für Tag   /   Gebet des Tages & Messtexte


 

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Zahl der Entführten in Syrien gestiegen IS verschleppt offenbar 220 Christen

TAGESSCHAU Stand: 26.02.2015 15:54 Uhr

Die Kämpfer des "Islamischen Staates" haben in Syrien offenbar deutlich mehr assyrische Christen verschleppt als vermutet. Nach neuen Berichten entführten sie mindestens 220 Menschen - unter ihnen vermutlich zahlreiche Kinder und alte Menschen.
Karte: Syrien mit Provinz Hassaka
galerie

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat im Nordosten Syriens offenbar deutlich mehr assyrische Christen entführt als zunächst angenommen. Die Islamisten hätten in den vergangenen drei Tagen elf Dörfer überfallen und mindestens 220 Menschen verschleppt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Unter den Opfern sollen viele alte Menschen, Frauen und Kinder sein. Die Angaben der Beobachtungsstelle sind wegen des Bürgerkriegs in Syrien nicht zu überprüfen, sie verfügt im Land aber über ein dichtes Netz an Informanten, insbesondere unter Ärzten und Oppositionellen.
Tausende Menschen sind auf der Flucht.

Weiterlesen: IS verschleppt offenbar 220 Christen

Präsident al-Sisi stellt sich nach Ermordung von 21 Christen an die Seite der Kopten

(Open Doors, Kelkheim) - Die Christen in Ägypten tragen schwer an dem jüngsten Schlag gegen ihren Glauben durch die IS-Dschihadisten in Libyen. Die "in Blut geschriebene Botschaft an die Nation des Kreuzes" haben die Christen in Ägypten als direkt gegen sich gerichtet verstanden. Die Kirchen indes wollen dem Hass keinen Raum geben. Genauso wenig wie die Regierung unter Präsident Abd al-Fattah al-Sisi. Der hatte bereits am 6. Januar 2015 durch den Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes der koptischen Kirche in Kairo ungewöhnlich deutlich Solidarität mit den Christen im Land gezeigt. Nun verhängte er eine siebentägige Staatstrauer. Die damit verbundene Botschaft ist für Ägypten alles andere als selbstverständlich: Christen sind vollwertige ägyptische Bürger. Die Saat des Hasses und der Spaltung der ägyptischen Gesellschaft zwischen Muslimen und Christen soll nicht aufgehen.

 

 

Reaktionen von Christen

Ein lokaler Mitarbeiter von Open Doors hat die ungeheuerliche Wucht der Bluttat und den tiefen Schmerz der Christen in Worte gefasst: "Als wir die Bilder der verzweifelten Frauen, weinenden Kinder, Eltern und Geschwister sahen, war ihr Schmerz unerträglich. Ich bitte Gott um Antwort, wie ich dieser Barbarei begegnen soll. 'Herr, du hast denen vergeben, die dich gekreuzigt und die über deinen Tod gespottet haben. Du sagst uns, wir sollen unsere Feinde lieben.
Menschlich ist das nicht möglich.' Bitte betet mit uns für die Familien der 21 getöteten Brüder."

 

Vortrag im Rahmen der Strategie-Konferenz „Baustelle Zukunft – Herausforderung Demografie“    am 4. Februar 2015 in der Akademie Schwerte, Generalvikar Klaus Pfeffer (14.10-14.40 Uhr, 30’)

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Generalvikar des Bistums Essen bringe ich vor allem zwei Perspektiven
ein: Zum einen die Perspektive der Institution Kirche, wie sie sich für ein
katholisches Bistum darstellt, zum anderen die Perspektive eines
Kirchenvertreters aus dem Ruhrbistum, das zu einem großen Teil für eine
Region steht, die in besonderer Weise von den Folgen des demografischen
Wandels betroffen ist. Vielleicht ist deshalb nicht alles, was ich sage, auf
andere Regionen kirchlicher oder politischer Art übertragbar;
möglicherweise aber ist unsere Region ein Seismograph, der schon heute
anzeigt, was anderswo in absehbarer Zeit eintreffen wird. 

Download (PDF) des kompletten Vortrages: Vortrag_Pfeffer.pdf

 

 

romero375 300

Óscar Arnulfo Romero y Galdámez (* 15. August 1917 in Ciudad Barrios, El Salvador; † 24. März 1980 in San Salvador) war ein katholischer Erzbischof in El Salvador. Er trat für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen in seinem Land ein und galt daher als Verfechter der Theologie der Befreiung. Damit stellte er sich in Opposition zur damaligen Militärdiktatur in El Salvador. Romero wurde 1980 von einem durch einheimische Militärs mit dem Mord beauftragten Soldaten erschossen. Sein Tod markierte den Beginn des Bürgerkriegs in El Salvador.

siehe: http://de.radiovaticana.va/news/2015/02/04/oscar_arnulfo_romero_-_ein_portr%C3%A4t/1121434

und: http://www.adveniat.de/aktionen-kampagnen/oscar-arnulfo-romero.html

 

Astrophysiker Lesch: Finanzsystem wird zusammenbrechen

Clemens2Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe diesen KNA-Ticker als Aufhänger der Website des Bistums entnommen:
Für den Münchner Physiker und Fernsehmoderator Harald Lesch ist der Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems vorprogrammiert. Er verurteilt weltfremde Renditeerwartungen auf Kosten der Armen.München (KNA) Der Münchner Physiker und Fernsehmoderator Harald Lesch (54) sieht die ungleiche finanzielle Verteilung an den westlichen Finanzmärkten kritisch. "Die Dominanz des Geldes macht mich wahnsinnig", sagte der in München lehrende Astrophysik-Professor der Süddeutschen Zeitung. Anders als Wolken, die durch die gleichmäßige Verteilung ihrer Materie ein dynamisch-stabiles System bildeten, konzentriere sich an den Finanzmärkten das Geld an wenigen Stellen in einem "unverantwortlichen Ausmaß". Dadurch werde das gesamte System instabil.

Weiterlesen: Schweigen in peinlicher Einmütigkeit

aus dem Newsletter Sankt Engelbert Nr. 5 / 2015 

Liebe Leserinnen und Leser,

wer darauf gesetzt hatte, dass mit der Pfarreienstrukturreform [bei uns 2006] endlich Ruhe
„in den Karton“ einkehren würde, ist ein Träumer. Auch wenn es zwischenzeitlich so schien, als erhole sich das Kirchensteueraufkommen, hat die Ankündigung der Banken, ab 2015 die Kirchensteuer auf Kapitalerträge direkt abzuführen, zu dem Missverständnis geführt, hier wer- de eine neue Kirchensteuer eingeführt. Das Ergebnis war eine erneute, riesige Kirchenaustrittswelle. Das zeigt einerseits, dass die Kirche noch immer nicht gelernt hat, solche vergleichsweise schwierigen Inhalte angemessen zu kommunizieren, andererseits aber auch die Brüchigkeit des kirchlichen Zusammenhalts.

Weiterlesen: Bistum und Pfarreien auf rigidem Sparkurs