Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

St.Barbara - Christ König - St.Engelbert - St.Mariae Rosenkranz - Sv.Leopold




Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung

preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.

 

Das Evangelium Tag für Tag  / Tagesliturgie


 

ein Segensgruß - von Helmut Schwellenbach gepostet:
 
 
Das Bistum Essen meldet sich mit einem Liturgiepaket zum 4. Fastensonntag. Wir verlinken das Angebot hier auf unserer Homepage in der linken Spalte unter der Rubrik "Hinweise in Coronazeiten". Frau Theresa Kohlmeyer vom Pastoraldezernat des Bistums schreibt:
 
Sehr geehrte Damen und Herrn, liebe pastorale Mitarbeitende,

diese bedrückende Zeit, in der es uns nicht mehr möglich ist, uns zum gemeinsamen Gebet zu versammeln, setzt doch gleichzeitig Energien frei. Online finden sich von Ihnen bereits unterschiedliche liturgische Angebot, zu denen es in den nächsten Stunden auch noch einmal einen ersten Überblick auf der Bistumsseite geben wird. Ihnen allen Danke für die Kreativität und das große Engagement!
Wir aus dem Pastoraldezernat im Bistum Essen möchten Sie dabei weiter unterstützen und Angebote jenseits des Internets schaffen. Sie werden daher bis auf weiteres jeden Freitag - bzw. in der Karwoche noch einmal gesondert - von uns ein "Liturgiepaket" bekommen, mit Gebetszetteln und Gottesdienstentwürfe, die Zuhause im Familienkreis oder alleine gefeiert werden können. Wir werden diese ebenfalls jeweils freitags auf der Liturgie-Seite als Download bereitstellen. Teilen Sie diese aber auch gerne in Ihren Pfarreien über die Ihnen üblichen Wegen.

Gottes Segen für die kommende Zeit, bleiben Sie hoffnungsvoll und gesund!

Theresa Kohlmeyer
 
siehe auch: Link zum Bistum
 
HINWEIS
Einladung zu einem geistlichen Impuls zum 4. Fastensonntag mit Pfarrer Christian Böckmann,
ab Samstag 21. März 2020 - 19.00 Uhr auf unserer Homepage (www.barbarakirche.de) zu erreichen.

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Liebe Mitglieder unserer Pfarrei,
liebe Freunde,

es sind Zeiten „wie noch nie“…!

Selbst ausgewiesene Experten unter den Historikern können keinen Zeitpunkt in der Geschichte festmachen, da in unserem ganzen Land, ja im größten Teil Europas die Kirchen geschlossen und die öffentlichen Gottesdienste eingestellt worden wären. Selbst in den schlimmsten Kriegstagen vor mehr als 75 Jahren versammelten sich Menschen unter großer Gefahr in provisorischen Räumen, um miteinander zu beten, zu singen, das Wort Gottes zu hören, Eucharistie zu feiern.
In diesen Tagen können wir das nicht tun, denn es wäre viel zu gefährlich angesichts der Corona-Krise zusammenzukommen und miteinander Gottesdienst zu feiern. Das tut vielen von uns sehr weh und ist verstörend. Gerade jetzt bräuchten wir das doch umso mehr: Gebetsgemeinschaft und die sakramentale Präsenz Jesu Christi in unserer Mitte. Viele sehnen sich nach dieser Stärkung, Tröstung und Ermutigung. Wir möchten Gemeinschaft – Communio – Kommunion.

Um eine geistliche Gemeinschaft in diesen Tagen der drohenden Isolation und Vereinzelung zu pflegen, möchten wir Ihnen seitens unserer Pfarrei ein paar Angebote machen:

  • Ab Donnerstag, dem 19. März läuten abends um 19:30 Uhr die Glocken unserer Kirchen. Sie laden Sie zum persönlichen Gebet in Ihrem Zuhause ein. So wollen wir uns für einen Moment hörbar miteinander verbinden. Wir wollen gemeinsam um Hilfe und Schutz bitten für die Kranken und Sorgenvollen, für alle, die ihren Dienst tun und dafür arbeiten, dass wir das haben, was wir zum Leben brauchen. Wir wollen Gott danken für alle Hilfe, die wir erfahren dürfen und für das Geschenk des Glaubens, der uns Hoffnung und Zuversicht schenkt. Vielleicht sprechen wir dabei das Vaterunser und bilden so ein Netz der Solidarität.
  • Ab Sonntag, dem 22. März starten wir ein Podcast-Angebot. Mitglieder unserer Pastoralteams möchten Ihnen an den Festen und Sonntagen der kommenden Wochen einen geistlichen Impuls anbieten. Sie können diese Datei herunterladen und für einen Moment verbinden uns Schrifttexte und Gedanken. Vielleicht schafft das in diesen schweren Zeit ein Gefühl von Vertrautheit und Zusammengehören.
  • Und noch ein Angebot: die Vorstellung, dass in unseren Kirchen in diesen Tagen keine Heilige Messe gefeiert wird, ist schwer erträglich. So wird in unserer Pfarrei in der kommenden Zeit von den Priestern privat die Eucharistie gefeiert. Auch wenn Gemeinde physisch nicht teilnehmen kann, so werden doch all Ihre Anliegen mit hineingenommen und finden ihren Platz auf dem Altar. Auch das kann verbinden und tröstlich sein.

Zeiten „wie noch nie“… Zeiten, die uns viel abverlangen und die uns nach Wegen suchen lassen,  die wir so bisher nicht kannten.
Gehen wir sie miteinander im Geist der Hoffnung, der Zuversicht und des Vertrauens, dass Christus an unserer Seite und in unserer Mitte ist!

Für Sie alle Gottes Schutz und reichen Segen,

Christian Böckmann

Gabriele Ripholz

Wolfgang Feldmann        Christian Lindmüller

Pfarrer

Vorsitzende des
Pfarrgemeinderates

stellv. Vorsitzender          Verwaltungsleiter
des Kirchenvorstands  

Es sei zynisch, im Coronavirus eine Strafe Gottes zu sehen, sagt der Ruhrbischof. Für den 55-Jährigen ist Gottes Liebe bedingungslos.
Auch die katholische Kirche bleibt nicht unberührt von den Maßnahmen, mit denen man dem Coronavirus den Kampf ansagt. Welche Folge wird das für die Glaubenspraxis haben? Und was heißt das fürs Gemeindeleben, das zum Erliegen kommt?
 
Lesen Sie das Interview der Rheinischen Post mit Bischof Overbeck auf RP-Online

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....Inzwischen  verschärft  sich  die  Bedrohungslage  aber  weiter. Immer  mehr  kommunale  Behörden
untersagen  alle  öffentlichen  Veranstaltungen, so  dass  das  gottesdienstliche  Leben
in  den kommenden Tagen nicht mehr aufrechterhalten werden kann.
Damit wir in unserem Bistum nun einen einheitlichen Weg gehen, ordne ich an, 
dass ab Montag, den 16. März, im Bistum Essen alle öffentichen Gottesdienste
auf bestimmte Zeit ausgesetzt werden. Wir müssen alles tun, 
um die Ausbreitung des CoronaVirus zu verlangsamen und insbesondere
die alten und schwachen Menschen in unseren Gemeinden und in der ganzen Gesellschaft zu schützen.
Die radikale Einschränkung direkter sozialer Kontakte  ist  darum  äußerst  wichtig  und  verlangt  auch
den  Verzicht  auf  unsere  gottesdienstlichen Versammlungen. 
 
Diese Entscheidung ist mir sehr schwergefallen.
Unsere Gottesdienste – und insbesondere  die  Feiern  der  Eucharistie  -  sind  die  Mitte  unseres  Glaubens
und  des  kirchlichen Lebens. So wird uns in dieser Fastenzeit nun ein schwerer Verzicht abverlangt,
der aber auch wieder neu spürbar werden lässt, wie sehr das geistliche Leben 
das Herzstück unseres Christseins ist. ....        LINK ZUM GANZEN BRIEF