Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

St.Barbara - Christ König - St.Engelbert - St.Mariae Rosenkranz - Sv.Leopold

* * Nachricht aus dem Krisenstab der Pfarrei St. Barbara * *
6, September 2021
 
 
 
Am Samstag / Sonntag, 6. / 7. 11. 2021, wird im Bistum Essen für jede Pfarrei ein neuer Pfarrgemeinde- rat [PGR] für 4 Jahre gewählt.
 
Der PGR besteht aus zwei gewählten Kandidat:innen je Gemeinde, dazu entsandten und hinzuberufenen Mitgliedern; der Pfarrer bzw. der / die vom Bischof ernannte Pfarrbeauftragte ist geborenes Mitglied. Gewählt wird in Wahlbezirken, die jeweils eine Ge- meinde umfassen, in unmittelbarer und geheimer Wahl. Briefwahl ist möglich. Wahlberechtigt ist, wer der katholischen Kirche an- gehört, am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet hat und in der Pfarrei seinen Hauptwohnsitz hat. Wählbar sind alle Wahlberechtigten, die das 16. Le- bensjahr vollendet haben. Wer außerhalb wohnt, aber sich aktiv am Leben der Pfarrei beteiligt bzw. beteiligen will, kann sich vom Wahlberechtigtenregister seiner Wohnsitzpfarrei / seines Wahlbezirks aus- und in das Register unserer Pfarrei eintragen lassen [Antrag beim Wahlaus- schuss]. Der Wahlausschuss wurde vom PGR berufen und hat sich am 30. 06. Konstituiert. Vorsitzende ist Ge- meindereferentin Sigrid Geiger, Gemeindeleiterin in St. Mariae Rosenkranz. Gemeinderäte wie bisher sind nicht mehr vorgese- hen, allerdings besteht die Möglichkeit, sich auf Initi- ative des PGR oder auf Eigeninitiative in „Teams in pastoralen Handlungsfeldern“ themen- oder ortsbe- zogen zu engagieren. Das Bistum wünscht bei dieser Beteiligungsform eine zugleich geordnete wie auch kreative Kooperation zwischen PGR und den Teams. Gleichzeitig wird an diesem Wochenende die Hälfte der Mitglieder des Kirchenvorstands, rechtlich eigenständiges Organ der Finanz- und Vermögens- verwaltung der Pfarrei, neu gewählt. Warum man für den PGR kandidieren oder in den Teams mittun sollte Es gibt viel Reformbedarf in der Kirche. Manche ver- sprechen sich vieles vom „Synodalen Weg“. Doch dadurch wird sich nur etwas bewegen lassen, wenn die Bischöfe „mitspielen“, d. h. freiwillig auf Macht verzichten.

Vor Ort, in den Pfarreien und Gemeinden, ist viel mehr möglich. Hier kann experimentiert und auspro- biert werden. Hier spielt sich das kirchliche Leben ab. Ob in pastoralen Handlungsfeldern wie Caritas, Ge- meindefest, Liturgie oder Öffentlichkeitsarbeit / Pfar- reikommunikation oder im lokalen Koordinationsteam der Gemeinde – überall werden kreative Köpfe und zupackende Hände gebraucht. Und bei weitem nicht alle katholischen Zeitgenossen haben [ausschließlich] schlechte Erfahrungen mit Kirche und Gemeinde im Gepäck. Lebensnahe Got- tesdienste, ansprechende Predigten, berührende Taufen, Erstkommunionen, Trauungen, aber auch Trauerfeiern gehören für Viele ebenso zu ihrer Le- benserfahrung wie die Zeiten als Messdiener:in, in der Jugendarbeit, im Büchereiteam oder einem Ver- band. Solche positiven Vorerfahrungen sind doch ein guter Grund, sich als Kandidat:in für die Wahl zur Verfü- gung zu stellen. Darüber hinaus sollen vom PGR oder vor Ort the- men- oder ortsbezogen „Teams in pastoralen Hand- lungsfeldern“ gebildet werden, die an den PGR an- gedockt sind und weiterhin vor Ort und vernetzt The- men wie Katechese, Caritas, Glaubenskommunika- tion, Kinderkirche u. ä. m. bearbeiten bzw. pastorales Handeln vor Ort koordinieren und leiten, z. B. „Local Team“. Dieses Engagement kann in Projekten auf Zeit angelegt sein oder auf Dauer. Aber auch hier werden Menschen im Ehrenamt benötigt. Wer vorher mehr wissen will, meldet sich zur Info-Veranstaltung am 30. August in St. Barbara an.