Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

St.Barbara - Christ König - St.Engelbert - St.Mariae Rosenkranz - Sv.Leopold




Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung

preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.

 

Das Evangelium Tag für Tag  / Tagesliturgie


 

* *    Nachricht aus dem Krisenstab der Pfarrei St. Barbara 26. März 2021  * *
An den Kar- und Ostertagen keine Gottesdienste in Präsenz.

Klick: zu den Gottesdiensten

eine Email von Pastor Michael Clemens
 
Derweil traf sich die deutsche Bischofskonferenz erstmals in einem neuen, uns mittlerweile vertrauten Format, der Videokonferenz. Begleitet wurde sie vom „Kölner Ungewitter“, dass sogar die Server des Kölner Amtsgerichts in die Knie zwang vor lauter Terminanfragen zur Kirchenaustrittserklärungen. Es ist ohne Umschweife an der Zeit, dass nicht nur die Täter benannt und belangt werden; es ist an der Zeit, dass auch die Leitungsverantwortlichen endlich Verantwortung übernehmen. Allerdings kam, Gott sei Dank!, endlich auch ein mäßigender Hinweis mit dem Versuch einer notwendigen historischen Einordnung.
Der bekannte Theologe und Psychologe Prof. Lütz entlarvte manche Oberverantwortungseinforderer und Dreckkübelwerfer mit dem Verweis auf die psychologische Wissenschaft und pädosexuell-politische Anarchokreise als recht scheinheilig. Bis in die 1990er Jahre war die Bewertung von Sex mit Kindern insbesondere in intellektuellen Kreisen durchaus nicht die eines Verbrechens! Die kommentarlose Strafversetzungspraxis damals korrespondierte also zum gesamtgesellschaftlichen Kontext. Er plädiert daher dafür, mit dem Jahrtausendwechsel auch konsequent die heutige Bewertung auch kirchlichen Handelns einzufordern. Dass es eine Entwicklung und einen deutlichen geschichtlichen Wandel der Bewertung von Missbrauch und entsprechender Sanktionierung gegeben hat, sollte auch zur innerkirchlichen Gerechtigkeit in der Aufarbeitung gehören. DAS HAT ABSOLUT NICHTS MIT BILLIGUNG ZU TUN! Jede und jeder von uns frage sich doch bitte selbst nach seinen Präventionsschulungen einmal, was wir bei Freizeiten o. ä. „früher“ anders getan, geduldet oder zugelassen haben, als wir es heute verantworten könnten. Ich denke, dass auch das zu einer gerechten Aufarbeitung kirchlicher Vergangenheit gehört, wenn wir fair miteinander umgehen wollen.